Weisheit der Cherokee

An old Cherokee is teaching his grandson about life. “A fight is going on inside me,” he said to the boy.

“It is a terrible fight and it is between two wolves. One is evil – he is anger, envy, sorrow, regret, greed, arrogance, self-pity, guilt, resentment, inferiority, lies, false pride, superiority, and ego.” He continued, “The other is good – he is joy, peace, love, hope, serenity, humility, kindness, benevolence, empathy, generosity, truth, compassion, and faith. The same fight is going on inside you – and inside every other person, too.”

The grandson thought about it for a minute and then asked his grandfather, “Which wolf will win?”

The old Cherokee simply replied, “The one you feed.”

Deutsche Übersetzung:

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee seinem Enkel über den Kampf, der in den Menschen tobt.

Er sagte: ”Mein Sohn, es gibt einen Kampf zwischen zwei Wölfen in jedem von uns”

Einer der Wölfe ist böse. Er ist Zorn, Neid, Eifersucht, Kummer, Bedauern, Habgier, Arroganz Selbstmitleid, Beschuldigung, Feindseligkeit, Minderwertigkeitsgefühle, Lügen, falscher Stolz, Ueberheblichkeit und Egoismus.

Der andere Wolf ist gut. Er ist Freude, Friede, Liebe, Hoffnung, Gelassenheit, Bescheidenheit, Freundlichkeit, Güte, Menschlichkeit, Grosszügigkeit, Wahrheit, Mitgefühl und Vertrauen.

Der Enkel überlegte ungefähr eine Minute und fragte dann seinen Grossvater: ”Und welcher Wolf gewinnt?”

Der alte Cherokee gab zur Antwort: ”Derjenige, den Du fütterst.”

Ein paar Gedanken zum Thema Freiheit

Wir leben in einer Zeit wo alles ökonomisiert wird, Rendite steht im Vordergrund und Zeit ist Geld. Arbeitsabläufe werden automatisiert und optimiert; Stellen werden abgebaut. Und wie wenn das noch nicht genug wäre, wird der Schweizer Markt buchstäblich mit billigen Arbeitskräften aus dem Ausland überflutet. Die Konkurrenz wächst ins Unermessliche. Angst um den eigenen Arbeitsplatz breitet sich aus und ist vielerorts zur alltäglichen Routine geworden.

Viele Menschen sind deshalb gezwungen einen langen und weiten Weg auf sich zu nehmen. Viele arbeiten zu unmenschlichen Bedingungen, sind wochenlang von ihren Familien getrennt und werden zu Arbeitszeiten gezwungen, wie sie unsere Vorfahren in Firmen wie Escher-Wyss abgeschafft haben! Die meisten geben sich zufrieden, wenn sie eine – meist unterbezahlte – Arbeit haben. Löhne von unter 15.00 Franken pro Stunde sind dabei erschreckenderweise keine Seltenheit mehr. Frei nach dem Motto: „Hauptsache eine Arbeit halt“.

Diese Einstellung hat jedoch nichts mit freier Entscheidung zu tun. Dies ist nicht das Recht auf freie Meinungsäusserung. Denn wer den Mund aufmacht, der muss sich nicht wundern, wenn er morgen schon auf der Strasse steht. Wir werden vom allgemeingültigen Weltbild – welches uns ständig sagt, dass alles so ist wie es ist, weil es so sein muss – beeinflusst; sind nicht mehr frei, unsere eigenen Entscheidungen zu treffen. Doch genau dies wird uns in den Menschenrechten der Weltgerichte zugesichert. Das Recht auf Meinungsfreiheit.

Arbeitslosigkeit macht sich breit. Durch die vielen Bewerber, die auf jede offene Arbeitsstelle treffen, steigen die Anforderungen, welche an jeden Einzelnen von uns gestellt werden ins Unrealistische und die Ansprüche werden immer höher. Eine sich immer schneller drehende Spirale; wer einmal aus dieser Spirale herausgeschleudert wird, findet nur unter unnatürlich erschwerten Bedingungen den Einstieg wieder.

Wird man sich klar, was man als Mensch wirklich zum Leben und Überleben braucht, wie viel oder eben wie wenig, gibt es auch Möglichkeiten, seinen eigenen Weg zu gehen. Sich für sich selbst zu entscheiden, eigene Entscheidungen fällen. Viele Bedürfnisse lassen sich mit entsprechendem Einsatz auch ohne Geld befriedigen (Entlöhnung in Materialien und Naturalien). Wer selbst einen Garten hat, kennt vielleicht das erhebende Gefühl, das einem unsere Mutter Erde zurück gibt, wenn man sich von dem selber angebauten Gemüse ernähren kann.

Natürlich rentiert eine solche Lebensweise nach den hier in Europa geltenden Berechnungsmassstäben nicht. In der selben Zeit, welche man im Wald oder im Garten mit Arbeit verbringt, könnte man als Angestellter einer Firma ein beträchtlich höheres Einkommen erzielen und würde dem Staat mehr Gewinn einfahren. Doch wäre man auch gezwungen entsprechend mehr auszugeben. Man denke nur schon an den Arbeitsweg, die entsprechende Kleidung, auswärtige Verpflegung…Beispiele gibt es mehr als genug.

Diese Art zu leben ist krank und macht krank! Genug Opfer sterben täglich an den Folgen dieser ausbeutenden und menschenverachtenden Methoden, die unser Staat täglich verwendet – nur damit Gewinne erzielt und Profit eingefahren werden kann.
Wir haben uns entschlossen, auf solche Umwege möglichst zu verzichten; uns auf den Weg gemacht, nach Lebensformen zu suchen die mit diesem krankhaften System in einem natürlichen Verhältnis stehen. Man kann sich inmitten der Gesellschaft nicht gänzlich den allgemeingültigen Dogmen entziehen – Flucht stellt nicht die geeignete Antwort auf die ausbeutenden Methoden der Gesellschaftsnormen dar.

Absolute Unabhängigkeit gibt es wohl kaum. Doch wenn man achtsam ist mit sich selbst und der Natur sowie den Mitmenschen den entsprechenden Respekt entgegenbringt, wird man sich öffnen für die Erfahrung, die das Leben selbst darstellt. Scheinbare Verpflichtungen und Ansprüche fallen plötzlich weg und man wird im wahrsten Sinne des Wortes frei.

Denk mal nach…

Wenn Du die Weltbevölkerung auf ein 100 Seelen zählendes Dorf reduzierst und dabei die Proportionen aller auf der Erde lebenden Völker beibehältst, setzt sich dieses Dorf in etwa folgendermassen zusammen:

  • 57 Asiaten
  • 21 Europäer
  • 14 Amerikaner (Nord-, Zentral- und Südamerikaner)
  • 8 Afrikaner
  • Es gibt in diesem Dorf
  • 52 Frauen und 48 Männer
  • 30 Weisse und 70 nicht Weisse
  • 30 Christen und 70 nicht Christen

Sechs Personen besitzen an die 60% des gesamten Reichtums, 80 leben in maroden Häusern, es gibt 70 Analphabeten, 50 leiden an Unterernährung, einer stirbt gerade, während ein anderer dabei ist, geboren zu werden. Ein einziger besitzt einen Computer!

Betrachtest Du die Welt einmal auf diese Weise, wird das Bedürfnis nach Akzeptanz und Verständnis offensichtlich…

Ebenfalls solltest Du Dich fragen:

Bin ich heute morgen gesund aufgestanden?
Dann hast Du ein besseres Los gezogen als die Millionen von Menschen, welche die nächste Woche nicht mehr erleben werden.

Habe ich gestern etwas gegessen?
Dann geht es Dir besser als 500 Millionen Menschen.

Habe ich etwas anzuziehen, einen Platz zum Schlafen und sogar ein Dach über dem Kopf?
Dann bist Du reicher als 75% der Menschen dieser Erde.

Habe ich Geld im Portemonnaie, im Sparschwein oder auf der Bank?
Dann gehörst Du zu den privilegiertesten 8% dieser Welt.

Wenn Deine Eltern noch leben und tatsächlich noch verheiratet sind, bist Du schon wahrlich eine Rarität.

Hast Du diese Nachricht erhalten, bist Du direkt zweifach gesegnet:
Zum einen, weil wir an Dich gedacht haben, und zum anderen, weil Du nicht zu den zwei Milliarden Menschen gehörst, die nicht lesen können.

Arbeite, als bräuchtest Du kein Geld
Liebe, als habe Dir nie jemand etwas zu leide getan
Tanze, als ob niemand Dich beobachte
Singe, als ob niemand Dir zuhöre
LEBE, als sei das Paradies auf Erden…

Besten Dank für Deine Zeit!